Unsere neuen Freunde Gundi und Günther, die wir auf unser Peloponnes-Tour

                            2004 kennen gelernt haben, machten uns, als wir sie letztes Jahr zu Hause

                            besuchten, auf das Museumsdorf Hösseringen aufmerksam.

                            Dort fand im Juli 2004 ein Veteranentreff statt, auf dem Liebhaber alter Trecker

                            und Landmaschinen ihre wunderbar restaurierten Fahrzeuge vorstellten.

 

                            Anfahrt

                            Auf der Autobahn A 7 an der Abfahrt 44 abfahren. Durch Munster auf der  B 71

                            Richtung Uelzen.

                            Bis Eimke - dort rechts abbiegen Richtung Unterlüß. 

                            Im Dorf Dreilingen links ab Richtung Suderburg. In Suderburg rechts ab Richt.

                            Hösseringen. In Hösseringen ist das Museumsdorf ausgeschildert.

 

        Das Museumsdorf Hösseringen selbst besteht aus alten Bauernhäusern, die

        dort wieder original aufgebaut wurden. Es wird gezeigt, wie die Menschen früher

        gelebt und gewohnt haben.

 

        Am Freitagabend nach Dienst machen wir uns auf den Weg.

        Unsere Freunde sind schon auf dem weitläufigen Parkplatz des Museumsdorfes,

        der auch als Wohnmobilstellplatz genutzt werden darf, eingetroffen.

        Wir stellen uns mit auf die schöne Waldlichtung.

 

       

 

        Ein Großteil der Veteranenfahrzeuge ist schon eingetroffen, bis spät abends

        kommen weitere an. Die Trecker kommen aus ganz Norddeutschland und ziehen

        z.T. liebevoll ausgebaute "Zigeunerwohnwagen" hinter sich her.

        Der Abend vergeht mit einem Gläschen Wein und Plauderei.

 

        Leider beginnt es nachts, anhaltend zu regnen. Dies setzt sich auch am

        nächsten Morgen fort.

        Gegen Mittag beschließen wir, dem Vorschlag unserer Freunde zu folgen

        und fahren mit ihnen ins nahe gelegene Suderburg, wo sie ihr Häuschen

        haben.

        Dort wollen wir abwarten, ob das Wetter sich bessert.

 

 

        Nach einem gemütlichen Grillschmaus unter der Markise hellt sich der

        Himmel  tatsächlich zum Spätnachmittag hin auf, so dass wir wieder nach 

        Hösseringen zurück fahren.

        Zwar setzt abends erneut Regen ein, aber jetzt bleiben wir und sind gespannt

        auf den nächsten Morgen, wenn die eigentlichen Vorführungen der alten

        Fahrzeuge beginnen soll.

 

        Dem werten Leser wird schon bekannt sein, dass ich Frühaufsteher bin - so auch

        am nächsten Morgen. In aller Herrgottsfrühe schnappe ich mir unsere beiden

        Hunde und streife durch den Wald.

        Dabei begleitet mich - wie immer - die Kamera, weil gerade morgens ein

        wundervolles Fotolicht herrscht. Ich werde nicht enttäuscht.

 

       

 

         Als ich von unserem Streifzug zurückkehre, herrscht friedliche Ruhe bei unseren

        Wohnmobilen.

 

 

        Nach dem Frühstück, gegen 09.00 Uhr, schlendern wir rüber ins Dorf.

        Dort herrscht mächtiges Dieselgetacker, die Veteranenbesitzer kurven

        eifrig hin und her und es kommen weitere Fahrzeuge.

        Welch ein Ohren- und vor allem Augenschmaus !

        Mit viel Liebe und in bestimmt hunderten Arbeitsstunden wurden die

        Fahrzeuge liebevoll hergerichtet. Voller Stolz stehen die Besitzer davor

        und warten nur auf neugierige Fragen.

 

        Hier eine Auswahl der für mich schönsten Vehikel:

 

       

 

               

 

                       

 

        Erst die Details an den Fahrzeugen zeugen von der Liebe der Besitzer

        zu ihrem Hobby:

 

        

 

                                                         

 

     

 

        Am frühen Nachmittag müssen wir leider wieder den Heimweg antreten.

        Hösseringen hat uns bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen.

        Wenn nicht gerade ein Treckertreffen statt findet, ist das Museumsdorf selbst

        und die waldreiche Umgebung mit herrlichen (Rad-)Wanderwegen einen

        Aufenthalt auf jeden Fall wert.