Als wir uns für ein Wohnmobil entschieden, ich selbst hatte

                            nur einen "Testurlaub" mit einem gemieteten Womo gemacht,

                            Susanne hatte überhaupt keine Erfahrung damit, war uns

                            gleich klar, dass wir auch im Winterhalbjahr hin und wieder

                            unterwegs sein wollten.

                            Meine Recherchen führten dazu, dass wir uns einen kleinen

                            Eura 515 Sport gebraucht kauften. Das Fahrzeug hatte einen

                            Alkoven und vor allem einen beheizten Doppelboden, in dem

                            die Tanks frostsicher untergebracht waren. Von der Größe her

                            war es mit 5,43 m wendig und zum Erfahrung sammeln gerade

                            richtig.

 

                           

 

                            Danach entschieden wir uns dann für einen Frankia I 620 HK.

                            Es handelte sich um ein voll integriertes Fahrzeug, das wir

                            "nur beim Gucken" bei einem Händler nach Rückkehr von

                            einem Urlaub fanden.

 

               

                                                                                                                        Quelle: www.frankia.com                               

 

                                                       

Auf unseren Touren bereitete uns dieses Womo viel Freude. Leider waren

wir auch von der Problematik " 5.Gang" betroffen, der bei ca. 55.000 km

ausgewechselt werden musste.

Ansonsten war der Grundriss für unsere Bedürfnisse ideal, auf der einen

seitlichen Längsbank machten es sich unsere Hunde auf einer Decke nachts

bequem.

Als wir uns 2003 einen 125-er Roller (Pegasus Sky 125) zulegten, konnte

der gut auf der vorhandenen Rollebühne mitgenommen werden.

 

 

Mit dem Fahrzeug waren wir sehr zufrieden und hätten es auch noch weiter

behalten, wenn wir es nicht auf unser Sardinienreise durch Hochwasser ver-

loren hätten. Nachzulesen ist dieses Drama in dem entsprechenden Reise-

bericht "Sardinien 2006".

Nachdem wir mit dem faulenden Teil von der Insel wohlbehalten wieder in

Deutschland angekommen waren und die Versicherung den Schaden sehr

zügig und zufriedenstellend abwickelte, orientierten wir uns neu:

Es sollte ein relativ junges Fahrzeug sein und wir waren, da wir mit dem von

der Versicherung gezahlten Geld auskommen mussten, gezwungen, wieder auf ein Alkovenfahrzeug umzusteigen.

In der Nähe von Hamburg fanden wir durch einen guten Tipp eines Freundes einen Knaus Suntraveller 605 D, 2 Jahre alt, 15000 km gelaufen und sah aus wie aus dem Laden. Die Inneneinrichtung gefiel uns gleich gut, große 4-er Dinette, gegenüber Längsbank, Heckküche. An Ausstattung war eine Sat-Antenne montiert sowie eine Rückfahrkamera. Wir ließen ein Solarpaneel sowie einen abnehmbaren Rollerträger anbauen.

Und hier ist das gute Stück:

 

 

                                        Zeichnungen mit freundlicher Genehmigung von

                                                   Ralf Steiner von www.suntraveller.de

 

 

 

Jetzt hoffen wir, dass wir mit diesem Womo genauso viel Glück haben wie

mit den vorigen und vor allem: Wir werden uns vor Hochwasser hüten !!!