Die Camperfreundin "Laki" hat vor einiger Zeit zu einem Treffen der 

                            Griechenland- Fahrer nach Frankfurt eingeladen.

                            Da wir uns angesprochen fühlten, sagten wir unser Kommen zu und 

                            mit uns noch einige andere.

 

                            Donnerstag, 20.03. 2003

                            Wir brechen kurz nach 8.00 Uhr zu Hause auf.

                            Heute wollen wir nur bis Göttingen fahren, um dort einen Zwischen-

                            stopp bei Freunden einzulegen.

                            Wir übernachten in einer ruhigen Sackgasse in ihrem Wohnviertel.

 

                           

        Freitag, 21.03. 2003

        Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir vormittags weiter. 

        Das Wetter ist sonnig, wenn auch noch empfindlich kalt.

        Zügig kommen wir über die A 7 - A 5 nach Frankfurt, wo wir 

        nachmittags auf dem Camping-Platz "City-Camp-Frankfurt" 

        eintreffen.

                                               

        Es ist noch niemand anders da.

        Nach ca. 1 1/2 Stunden kommt Laki, die uns ganz zerknirscht mitteilt, 

        dass das Treffen nicht stattfinden kann, weil zu viele abgesagt haben.

        Toll ! Sind wir also 500 km umsonst gefahren ?

        Na, es nützt nichts. Wir wollen das beste draus machen. Abends sitzen 

        wir daher mit Laki und Peppe, ihrem Mann, beim Griechen und haben 

        uns, obwohl wir uns heute erst kennengelernt haben, viel

        zu erzählen.

        Übernachten tun wir diesmal vor einem Reitstall in Offenthal, südlich 

        von Frankfurt. Wir schlafen ruhig und fest.

 

        Samstag, 22.03. 2003

        Nach einem gemütlichen Frühstück in einem ruhigen Waldweg in der

        Nähe entsorgen wir zunächst in Dieburg und fahren bei weiter 

        strahlendem Wetter über Darmstadt an den Rhein.

        Bei Oppenheim setzen wir mit der Fähre auf das andere Ufer über.

                            

 

                                               

 

                                                                     

        Wir besuchen eine alte Freundin von Sanni in Ebersheim südlich von 

        Mainz. Spät nachmittags fahren wir nach Oppenheim, wo wir in einem

        Wald direkt am Rheinufer einen ruhigen Stellplatz für die Nacht finden.

                           

        Sonntag, 23.03. 2003

       Wir haben beschlossen, aus dem "verkorksten" Wochenende das 

        Beste zu machen und so steht ein weiterer Besuch bei Freunden in

        Alzenau an. 

        Am Flughafen Frankfurt vorbei sind wir gegen Mittag dort.

        Nachmittags kommt nun auch endlich Ayka zu ihrem Recht, 

        wir unternehmen eine schöne Fahrradtour - 18 km - nach

        Seligenstadt. Mit der Fähre setzen wir über. 

        Es ist ein schönes Fachwerkstädtchen, das an diesem herrlichen 

        Tag Ziel zahlreicher Ausflügler ist.

                                   

        Der Abend wird - wie wohl ? - mit einem zünftigen griechischen Essen, dem

        passendenWein und Ouzo beendet.

        Wermutstropfen:

        Auf der Fahrt nach Alzenau war der 5. Gang herausgesprungen und lässt 

        sich zwar wieder einlegen, hält aber nicht.

        Der hinzu gerufene ADAC meint, das kann nichts großes sein, es müsste 

        schnell am nächsten Tag zu reparieren sein.

 

        Montag, 24.03. 2003

        In der Fiat-Werkstatt in Hanau teilt man uns mit, die Reparatur würde 

        ca. 2 Tage dauern.

        So lange wollen und können wir nicht warten - also: Zuckelei im 4. Gang 

        von Hanau bis Lübeck, Geschwindigkeit immer zwischen 75 und 80 km/h.

        

        Damit die Lkw-Fahrer uns nicht von hinten anschieben, befestige ich das

        Warndreieck hinten auf der Rollerbühne und klebe ein Schild "Panne"

        ans Fahrzeugheck. So haben wir dann auch keinen Stress, offensichtlich

        haben die Cowboys der Landstraße Verständnis für uns.

        Abends um 20.00 Uhr sind wir endlich wieder zu Hause.