Im letzten Jahr haben wir den Fehler gemacht, nur   e i n e n   richtigen

        Urlaub genossen zu haben, nämlich unsere Nordgriechenland-Reise.

        Dieses Jahr hatten wir uns vorgenommen, den Resturlaub vom Vorjahr zu

        einem Kurzurlaub zu nutzen.

        

        Planung:    Zuerst Leute besuchen ( Niederrhein und Köln ) - dann über die

        Eifel nach Luxemburg - auf dem Rückweg wieder Leute besuchen.

 

        Am 23.04. geht es vormittags los. Es ist bedeckt und kühl.

        Über die A 1 fahren wir bis Vechta, wo wir auf dem Stellplatz vor dem

        Hallenbad übernachten. Das Wetter klart auf.

        Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Süden.

           

        Als wir den Mittelland-Kanal überqueren, biegen wir bei Bramsche ab und

        gönnen uns und den Hunden eine schöne Radtour auf dem Wanderweg am

        Kanal entlang

        Über die A 30 geht es Richtung Westen,

        wo wir nachmittags bei neuen Freunden  

        ankommen, dieim August/September mit 

        uns nach Griechenland auf unsere erste 

        geführte Tour wollen. Sie haben ebenfalls 

        2 Hunde, die sich sofort gut mit unseren 

        beiden verstehen.

        Es wird ein netter Aufenthalt. Wir schlafen

        ruhig in der Straße vor dem Haus.

        

 

 

        

                           

        Am nächsten Morgen über die A 40/ A 3 

        bis Köln-Mülheim, wo der nächste

         Besuch ansteht. Unsere Freunde Ulrike     

        und Johann bewirten uns mit 

        frischen Forellen aus der Räuchertonne

        Abends gibt es eine Gitarren-Session 

        von Johann und mir.

 

        Von Köln aus fahren wir Richtung Südwesten. Eigentlich wollen wir in die

        Eifel, überlegen es uns dann aber anders und schwenken weiter

        südlich zur Mosel.

 

       

        Nachmittags kommen wir bei herrlichem Wetter, das übrigens an der

        Mosel die nächsten Tage anhält, in Enkirch an.

        Die Gemeinde hat dort einen sehr schönen Stellplatz auf einem großen

        Wiesengelände direkt an der Mosel. Ver- und Entsorgung sind perfekt,

        es gibt sogar Stromsäulen.

        Die Stadt ist in 5 Min. zu Fuß zu erreichen, die Fachwerkhäuser

        in den steilen Gassen sind sehr schön.

        An diesem Tag verbrenne ich mir die "Platte". Eine Baseballkappe

        habe ich leider vergessen.

        Nach einer sehr ruhigen Nacht gondeln wir weiter nach Bernkastel-

        Kues, wo ich mir einen Kopfschutz kaufe.

        Dort gibt es direkt am Fluss ebenfalls eine Ver- und Entsorgungs-

        station, die Stadt selbst ist ebenfalls sehr sehenswert. Wir schauen

        uns ausgiebig um.

                               

        Auf der Fahrt hatten wir auf dem südlichen Moselufer einen weiteren

        schönen Stellplatz gesehen, und zwar in Lösnich.

        Dorthin kehren wir zurück und bleiben direkt am Fluss stehen. Der

        Platz ist genau so schön wie in Enkirch, nur kleiner. Ver- und Ent-

        sorgungsstation sind ebenfalls vorhanden.

        Hier lernen wir sehr nette Nachbarn kennen, nämlich Madge und Rod,

        ein älteres englisches Ehepaar, die mit ihrem Womo mehrere Monate

        im Jahr unterwegs sind. Sie haben interessante Dinge zu erzählen, ihre

        Tour geht weiter Richtung Norwegen. Auf dem Rückweg von dort

        wollen sie uns in Lübeck besuchen.

 

        Da eine Gasflasche leer ist, fahren wir nach Bitburg, wo wir im Baumarkt

        fündig werden.

        Von dort Richtung Prüm und dann über die B 50 Richtung Luxemburg.

        (Diese Strecke ist allerdings nicht zu empfehlen, sie ist sehr schlecht.)

 

        In Vianden beeindruckt uns die dortige Burg.

        Aus dem Internet hatten wir den Tipp, dass es in Beaufort und Larochette

        Stellplätze geben soll. Wir suchen zunächst Beaufort auf, wo aber die

        Zufahrtstraße zum Stellplatz leider zugeparkt ist.

        Auf der Weiterfahrt machen wir einen Stopp bei der Burgruine und

        unternehmen eine kleine Wanderung mit den Hunden.

                               

        Als wir leicht gefrustet weiterfahren entdecken wir durch Zufall einen 

        Waldweg, der von der Straße weg in eine kleine Schlucht führt. Zwischen

         einem steil aufragenden Felsen und einem Bach beziehen wir Quartier 

        und schlafen herrlich ruhig.

        Am nächsten Morgen gibt es einen ausgedehnten Waldspaziergang. 

        Nachts hatte es leicht geregnet, jetzt ist es wieder trocken. Die Erde 

        dampft, neben dem Wanderweg plätschert der Bach. Wir genießen 

        die schöne Landschaft mit den steilen Felsen, die Hunde vertreiben sich 

        die Zeit, indem sie einen Hasen aufscheuchen - der ist aber schneller.

                               

        Vormittags fahren wir über das Mullerthal, Diekirch und Ettelbruck nach

        Esch sur Sure. 

        Dort waren wir vor einigen Jahren auf der Rückfahrt von England mit den 

        Motorrädern. Das Städtchen in der Biegung des Flusses Sure hatte uns

        damals sehr gut gefallen. 

        Hier liegen wir eine Mittagspause ein.

        Ein Plätzchen zum Aufenthalt oder gar für die Übernachtung entdecken wir

        nicht, ein möglicher Parkplatz hat eine 2 m - Höhenbegrenzung.

 

        Wir wollen uns gern die Stadt Luxembourg ansehen. Dort finden wir aber

        keine Parkmöglichkeit. Auf der Autobahn fahren wir nach Grevenmacher

        und legen an der Mosel eine Kaffeepause ein.

        Schließlich gelangen wir nach Echternach an der luxemburgisch-

        deutschen Grenze, wo wir auf dem schönen Markplatz einen Eisbecher 

        genießen.

        Da es, wie wir feststellen mussten, in Luxemburg kaum freie Stellplätze

        gibt, fahren wir wieder nach Deutschland hinein, diesmal die Mosel 

        abwärts.

        Gegen Abend kommen wir auf dem Stellplatz in Klüsserath an.

        Der ist sehr gut belegt, weil dort gerade ein "Frankia"-Treffen statt findet.

 

        Am nächsten Morgen ziehen wir auf der A 1/ A 48 über Koblenz auf die

        A 3 und kommen bis Weilburg/Lahn. Dort liegt am Fluss ein Stellplatz.

        Der ist eigentlich ganz nett, allerdings werden auf dem benachbarten

        Festplatz Vorbereitungen für den "Tanz in den Mai" getroffen, so dass

        es wohl unruhig werden wird.

        Nach einer ausgiebigen Radtour mit den Hunden brechen wir daher

        wieder auf und fahren über Gießen und die A 5 nach Schlitz.

        Auf dem Stellplatz bleiben wir. Er liegt ruhig außerhalb der Stadt.

        

 

        Mit einer ausgedehnten Radtour am nächsten Morgen beenden wir 

        unsere kleine Urlaubsreise.

        Die Rückfahrt führt uns noch zu 2 Verwandtenbesuchen und ist hier

        nicht erwähnenswert.

 

        Fazit:

        Die schöne Moselgegend ist sehr sehenswert. Die Städte mit ihren

        Fachwerkhäusern und Weinlokalen lohnen einen Besuch.

        Luxemburg hat zwar viele Campingplätze aber kaum Möglichkeiten

        zum freien Stehen, für uns persönlich ist das nichts, da wir immer die

        Hunde dabei haben und der freie Aufenthalt einfach stressfreier ist.

        Das Land selbst ist aber auf jeden Fall eine Reise wert, die Land-

        schaft erinnert ein wenig an das Aussehen einer Modelleisenbahn.