Nachdem das Drama "Hochwasserschaden" einen guten Ausgang genommen hat,

        siehe auch: Sardinien 2006 , bekommen wir am 27.10.2006 unser neues Wohn-

        mobil.

        Schon kurz vor Öffnung des Geschäftes sind wir beim Händler, zugegeben, wir können

        es kaum erwarten, unseren neuen in Empfang zu nehmen.

        Nach einer gründlichen Einweisung durch den Mechaniker rollen wir 1 1/2 Stunden

        später glücklich vom Hof.

        Es ist alles zu unser Zufriedenheit nachgerüstet: Solarpaneel, Duomatic L, zweite

        Aufbaubatterie, Rollerträger.

 

        Zunächst fahren wir nach Hause zurück. Dort packe ich nur eine Grundausstattung

        ins Womo, tanke Frischwasser, fülle den Kühlschrank auf und los geht's.

        Es ist früher Nachmittag (Freitag) und Sanni hatte schon im Radio irgendetwas von

        Stau im Bereich Hamburg gehört.

        Egal - wir wollen los ! Gestern hatte ich noch mit unserem Freund Peter telefoniert,

        er und Barbara sind über das Wochenende auf "Hof Surbostel". Das liegt in der

        Lüneburger Heide, in der Nähe des Wilseder Berges. Wir beschließen, uns dort

        gegen Abend mit den beiden zu treffen, dort zu übernachten und am nächsten

        Tag Barbara und Hanno, unsere Freunde, die mit uns auf Sardinien abgesoffen sind,

        zu besuchen.

        Wir brauchen -bedingt durch Staus um ganz Hamburg herum - 3 1/2 Stunden, bis

        wir von der A 1 bei Rade auf die B 3 abbiegen können in Richtung Schneverdingen.

        Kurz hinter der Ortschaft Heber geht es rechts ab zum Hof Surbostel. Das Ehepaar

        Thom betreibt dort eine ökologische Landwirtschaft und gewährt Radlern, Reitern

        und Wanderern eine ruhige Bleibe in wunderschöner Umgebung. Für Leute mit

        Wohnmobil haben sie z.Zt. 4 Stellplätze mit Strom und Duschmöglichkeit im Haus.

        Siehe auch: www.surbostel.de    

 

        Es ist natürlich schon dunkel, als wir ankommen und von Barbara und Peter in

        Empfang genommen werden. Barbara kredenzt uns gleich eine schöne heiße

        (und scharfe) Ochsenschwanzsuppe. Sie gratulieren uns zu unser Neuerwerbung.

 

        Herr Thom bietet uns Feuerholz an für den Fall, dass wir gern am Lagerfeuer

        sitzen wollen.

        Der Abend vergeht mit gemütlichem Sitzen am Feuer, Quatschen und Süffeln einer

        - oder waren es zwei ? - Flaschen Wein.

                           

 

                                       

        Die Nacht ist sehr ruhig, wir schlafen herrlich in unser neuen Behausung. Die Wege

        im Womo sind natürlich noch ungewohnt, so ist die Leiter vom Alkoven herunter doch

        einiges länger als vom Hubbett des Frankia, auch die Lichtschalter sind im Dunkeln

        in der Nacht nicht gleich zu finden.

 

        Am Morgen wachen wir ausgeruht auf, wie immer ist gleich die erste Runde mit den

        beiden Vierbeinern fällig, wobei Willi gleich Frühsport betreibt, indem er eine Katze

        auf einen Baum jagt.

                           

 

                            So schön steht man auf Hof Surbostel.

 

                                                       

 

        Vormittags fahren wir zum verabredeten Treffen mit Barbara und Hanno ganz in der

        Nähe. Sie wohnen nicht weit und groß ist die Wiedersehensfreude, als wir uns auf einem

        Heideparkplatz treffen.

        Es folgt eine ca. 4-stündige Wanderung durch wunderschöne Heidelandschaft zum

        Wilseder Berg. Dort kehren wir ein und nehmen eine kleine Stärkung zu uns.

        Der Rückweg führt uns wieder durch die wunderschöne Natur.

                           

 

                                                               

        Nachmittags und abends sind wir bei den beiden zu Hause in ihrem wunderschönen

        gemütlichen Heim.

        Wir schlafen ruhig neben dem Haus und fahren am nächsten Vormittag heim.

 

        Fazit:

        Es ist schon eine Umgewöhnung von "integriert" auf "Alkoven", aber das kriegen wir hin.

        Das Womo läuft sehr schön ruhig, nichts klappert oder knarrt, an den lang übersetzten

        5. Gang muss ich mich mit der Zeit herantasten.